Blumenkohl einfrieren

Erfahren Sie hier wie sich Blumenkohl roh oder gekocht einfrieren lässt. Tipps zum Auftauen von tiefgefrorenem Blumenkohl.

Blumenkohl schmeckt frisch am besten und auch der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist beim Frischgemüse am höchsten. Dennoch gibt es Situationen, in denen es Sinn macht, Blumenkohl einzufrieren. Je nachdem, ob Sie frischen Blumenkohl übrig haben, oder ein fertig gegartes Gericht, gehen Sie unterschiedlich vor.

Auch wenn Einfrieren die gesündeste Art der Haltbarmachung darstellt, sollten Sie wissen, dass immer ein Teil an Vitaminen, Mineralstoffen und Geschmack verloren geht. Im Gemüsefach hält der frische Blumenkohl circa fünf Tage. Packen Sie ihn in einen Frischhaltbeutel mit Luftlöchern, erhöht sich die Zeit auf bis zu zehn Tage.

Blumenkohl roh einfrieren

Sie können Blumenkohl sowohl roh, wie auch blanchiert einfrieren. Allerdings muss er in beiden Fällen frisch sein. Es ist nicht zu empfehlen, Blumenkohl längere Zeit im Kühlschrank aufzuheben und ihn dann erst einzufrieren.

Wenn Sie den Gemüsekohl roh einfrieren, sollten Sie ihn nach dem Auftauen nicht roh verzehren. Als Beilage, als Suppe, als Eintopf oder Gratin können Sie auch tiefgefrorenen Blumenkohl verwenden. Möchten Sie die Blumenkohlröschen später einzeln entnehmen, werden sie vorgefrostet.

Blumenkohl roh einfrieren: Lassen Sie die gewaschenen und getrockneten Blumenkohlröschen auf Küchenkrepp circa 30 Minuten liegen. Dadurch verhindern Sie, dass sich um die einzelnen Röschen Eiskristalle bilden. Anschließend packen Sie sie in einen Gefrierbeutel, den Sie in das Tiefkühlfach legen.

Um Konsistenz und Farbe des Blumenkohls auch nach dem Einfrieren zu erhalten, können Sie das Gemüse kurz blanchieren, bevor es in den Gefrierschrank kommt:

  • Bringen Sie auf dem Herd einen großen Topf Wasser zum Kochen und stellen Sie sich außerdem eine Schüssel mit Eiswasser bereit.
  • Sobald das Wasser kocht, geben Sie die Blumenkohlröschen in den Topf.
  • Nach circa drei Minuten holen Sie die Röschen mit einer Schaumkelle aus dem heißen Wasser und
  • legen sie sofort in die Schüssel mit dem Eiswasser. Dadurch wird der Garprozess unterbrochen und der Blumenkohl bleibt knackig.
  • Nach drei Minuten im Eiswasser nehmen Sie den Blumenkohl wieder mithilfe einer Schaumkelle aus der Schüssel und legen ihn zum Trocknen auf Küchenkrepp.
  • Erst wenn der Blütenkohl trocken ist, darf er in einem Gefrierbeutel oder in einer Gefrierbox in die Tiefkühltruhe gelegt werden.

Der roh oder blanchiert eingefrorene Blumenkohl hält sich im Tiefkühlschrank circa 12 Monate.

Blumenkohl einfrieren

Gekochten Blumenkohl einfrieren

Haben Sie ein Blumenkohlgericht zubereitet, können Sie Reste ebenfalls einfrieren. Allerdings sollten Sie wissen, dass sich nicht jede Zubereitungsart von Blumenkohl für die Tiefkühltruhe eignet. Während Sie gekochten Blumenkohl, Auflauf und pürierte Suppe einfrieren können, ist Salat und frittierter Blumenkohl nicht geeignet.

Um die Blumenkohl Reste nicht verkommen zu lassen, verfahren Sie zum Einfrieren folgendermaßen:

  1. Lassen Sie den Rest, der vom Blumenkohlgericht übrig geblieben ist, vollständig abkühlen. Am besten stellen Sie ihn dazu in den Kühlschrank.
  2. Teilen Sie das kalte Gericht, in Portionsgrößen ein, wie Sie sie später wieder entnehmen möchten.
  3. Geben Sie die einzelnen Portionen jeweils in einen extra Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose.
  4. Wenn Sie einen Gefrierbeutel verwenden, sollten Sie soviel Luft, wie möglich herauspressen, denn dadurch bleibt das Gericht länger haltbar. Im Idealfall verwenden Sie dazu ein Vakuumiergerät.

Das fertige Blumenkohlgericht hält sich im Gefrierschrank circa 6 Monate.

Blumenkohl auftauen

Haben Sie den Blumenkohl roh oder blanchiert eingefroren, müssen Sie ihn zur Weiterverarbeitung möglicherweise gar nicht auftauen. Für eine Blumenkohlsuppe, einen Auflauf oder ein Pfannengemüse geben Sie die Röschen in gefrorenem Zustand in die Pfanne oder in den Topf.

Ist der Blumenkohl als Beilage mit Bechamelsoße oder mit geschmolzener Butter geplant, sollten Sie ihn möglichst zügig auftauen. Denn je länger es dauert, bis die Kohlröschen aufgetaut sind, umso mehr Wasser ziehen sie und umso matschiger wird das Gericht. Die schnellste Methode bietet die Mikrowelle.

Alternativ tauen Sie den Blumenkohl wie folgt im Topf auf:

  • Legen Sie die benötigte Menge Blumenkohl in einen Topf und
  • füllen Sie so viel Wasser auf, dass alle Röschen bedeckt sind.
  • Legen Sie einen Deckel auf und
  • bringen Sie das Wasser bei großer Hitze zum Kochen.
  • Dann drehen Sie die Hitze klein und
  • lassen den Kohl 4 Minuten ziehen.
  • Nun ist der Blumenkohl gar und kann mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt und mit Soße oder Butter übergossen werden.

Möchten Sie eine Blumenkohlsuppe zubereiten, für die Sie den Kohl sowieso pürieren müssen, können Sie die Röschen auch langsamer auftauen. Legen Sie sie dazu einfach über Nacht in den Kühlschrank. Fertig eingefrorene Blumenkohlgerichte werden nicht aufgetaut, sondern gefroren in den Backofen oder den Topf gegeben.

Tipps zum Blumenkohl einfrieren

Farbe: Ist der Blumenkohl nach dem Auftauen leicht gräulich, geben Sie ins Kochwasser einen Schuss Milch. Dadurch bekommt er seine weiße Farbe zurück. Alternativ können Sie beim Blanchieren einen Schuss Zitronensaft ins Kochwasser geben. Das verhindert, dass der Blumenkohl ergraut.

Vorfrosten: Möchten Sie die Blumenkohlröschen einzeln entnehmen, sollten Sie sie vorfrosten. Legen Sie die Röschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett, das Sie für eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen. Danach können die Röschen gemeinsam in einem Gefrierbeutel vollständig tiefgefroren werden.

Datum: Damit Sie den Blumenkohl nicht zu lange im Gefrierschrank lagern, dürfen Sie es nicht versäumen, auf den Gefrierbeutel das Datum des Einfrierens zu schreiben. Je länger der Blumenkohl tiefgefroren aufbewahrt wird, umso mehr verliert er an Geschmack und gesunden Inhaltsstoffen.

Vakuum: Am besten hält sich tiefgefrorener Blumenkohl, der luftdicht verpackt wird. Das erreichen Sie mit einem Vakuumiergerät. Wer dieses Gerät nicht besitzt, kann sich bei einer kleinen Menge mit einem Strohhalm behelfen. Saugen Sie mithilfe des Strohhalms die Luft aus dem Beutel und verschließen ihn schließlich ganz.

Roh eingefroren: Wurde der Blumenkohl roh gefrostet, sollten Sie ihn nicht mehr als Beilage in kochendem Wasser garen, sondern stattdessen für eine Blumenkohlsuppe verwenden. Der roh eingefrorene Blumenkohl wird schneller matschig beim Kochen und kann eine gummiartige Konsistenz annehmen.

Kohlgeruch: Wer den Kohlgeruch beim Kochen von Blumenkohl vermeiden möchte, kann sich mit einem Lorbeerblatt behelfen. Geben Sie einfach ein Lorbeerblatt mit ins Kochwasser und der Geruch wird erträglicher.

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