Spinat einfrieren - Anleitung und Tipps

Tipps und Anleitung zum Einfrieren von frischem und gekochten Spinat, sowie Tipps für das Aufwärmen bzw. zubereiten von tiefgekühltem Spinat.

Weil Spinat ein gesundes Gemüse ist, darf es ruhig häufig auf dem Speisezettel stehen. Wer einen eigenen Garten hat und den Spinat selber zieht, hat die Möglichkeit frischen Spinat zu verarbeiten. Auch auf dem Wochenmarkt können die frischen Blätter erstanden werden.

Spinat kann gut eingefroren werden. Sowohl der frische Spinat wie eine bereits zubereitete Spinatmahlzeit kann unter Beachtung einiger Regeln eingefroren werden. Erfahren Sie nachfolgend mehr über das Einfrieren von frischen wie auch von gekochten Spinat, was dabei zu beachten ist.

Frischen Spinat einfrieren

Weil Spinat Nitrat haltig ist, sollte der frische Spinat vor dem Einfrieren kurz blanchiert werden. Dadurch verliert er nur wenige Vitamine. Bitterstoffe und ein großer Teil des Nitrats bleiben im Kochwasser zurück.

Anschließend muss der blanchierte Spinat gut abtropfen, bevor er weiter verarbeitet werden kann. Jedes Wassertröpfchen, das am Blattspinat beim Einfrieren haftet, lässt ihn beim Auftauen matschiger werden.

Ist der Blattspinat gut getrocknet, kann er eventuell vor dem Einfrieren noch weiterverarbeitet werden. Es werden entweder die ganzen Blätter eingefroren oder der Blattspinat wird klein geschnitten zum Einfrieren. Das Spinat Einfrieren geschieht am besten in portionsgerechten Gefrierbeuteln.

Gekochten Spinat einfrieren

Auch eine gekochte Spinatmahlzeit kann eingefroren werden. Beim Spinat Einfrieren ist es wichtig, darauf zu achten, dass der gekochte Spinat schnell abkühlt. Da bei Zimmertemperatur Bakterien das im Spinat enthaltene Nitrat in das giftige Nitrit umwandeln, sollte der gekochte Spinat, egal, ob es sich um Blattspinat oder pürierten Spinat handelt, im Kühlschrank abgekühlt werden.

Von dort aus wird er direkt in den Gefrierschrank gegeben. So ist die Gefahr, dass sich aus dem Nitrat das giftige Nitrit entwickeln kann, am geringsten.

Spinat einfrieren

Anleitung zum Spinat einfrieren

  • Zum Spinat Einfrieren muss der frische Blattspinat zunächst gewaschen werden. Im Gefrierschrank sollten nur saubere Lebensmittel landen.
  • Dann werden die holzigen Stiele des Gemüses entfernt.
  • Anschließend wird der Blattspinat blanchiert. Dazu müssen die Blätter zunächst für eine halbe Minute in kochendes Wasser getaucht werden und nach dem Herausholen sofort mit Eiswasser abgeschreckt werden. Durch das Blanchieren werden nicht nur Nitrat und Bitterstoffe aus dem Spinat entfernt, gleichzeitig wird auch der Enzymabbau, der sich bei Gefriergut einstellt, verlangsamt. Durch das Abschrecken im eiskalten Wasser behält der Blattspinat außerdem seine schöne grüne Farbe.
  • Wie erwähnt, muss der Spinat zum Einfrieren gut abgetrocknet sein. Dadurch ist er auch nach dem Auftauen schön bissfest.
  • Der abgetrocknete Spinat kann in Gefrierbeutel gefüllt werden.

Wer frischen Spinat einfriert, sollte ihn noch nicht würzen. So stehen bei der Weiterverarbeitung nach dem Auftauen alle Möglichkeiten offen.

Spinat einfrieren und aufwärmen

Wenn das Spinat Einfrieren machbar ist, muss auch das Auftauen von Spinat möglich sein. Dabei sollten ein paar Regeln beachtet werden:

  1. Tiefgefrorener Spinat wird langsam aufgetaut, am besten im Kühlschrank, dann aber zügig weiterverarbeitet. Dadurch ist die Möglichkeit der Nitritbildung so gering wie möglich gehalten (siehe Spinat aufwärmen?).
  2. Weil der Spinat bereits blanchiert ist, kann er, entweder als Blattspinat zubereitet werden, oder als pürierter Spinat.
  3. Sollen die ganzen Blätter erhalten bleiben, wird der aufgetaute Spinat für circa 2 Minuten in reichlich Salzwasser gekocht. Er wird anschließend durch ein Sieb gegossen. Und kann mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt werden. Wer mag schneidet noch zwei Knoblauchzehen in dünne Scheibchen, lässt sie in einer Pfanne in geschmolzener Butter kurz weich werden und gibt sie anschließend über den Spinat.
  4. Soll der Spinat püriert werden, kann er im Topf auftauen. Er wird dann mit wenig Wasser gekocht und anschließend gewürzt. Zusammen mit etwas Sahne wird er mithilfe des Pürierstabes in einem hohen Gefäß püriert.